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LL 3 WF: Expertentipp

"Großer Verdienst des Trainers"

Nach der Niederlage gegen den SSV Buer am vergangenen Spieltag will der WSV Bochum am kommenden Wochenende gegen die SG Herten-Langenbochum "unbedingt" siegen.



Wernes Mittelfeldakteur Sebastian Weyers ist überzeugt, "dass wir ein gutes Spiel machen werden" und fügt hinzu, dass "die Mannschaft unbedingt gewinnen will."

Das Thema Aufstieg sei zwar angesichts von elf Punkten Rückstand abgehakt, doch das Team um Trainer Thomas Gerner wolle die maximale Punktzahl aus den verbleibenden Spielen holen. "SW Wattenscheid 08 werden wir leider nicht mehr einholen." Sowieso habe man vor der Saison das Ziel Klassenerhalt gehabt, so dass diese Spielzeit schon als erfolgreich betrachtet werden kann. Die Formel dafür kennt der Mittelfeldspieler auch: "Dass wir soweit oben stehen, ist ein großer Verdienst von Thomas Gerner", so der kürzlich wieder genesene Weyers. Sportlich sieht er seine Zukunft beim Werner SV und will nach seiner Verletzung wieder in die erste Elf.

Nicht nur seine Zukunft könnte beim WSV Bochum liegen, sondern auch die seines Bruders Tobias (SW Eppendorf A-Jugend), der schon in Werne mittrainiert hat. "Ich fände es super, wenn ich mit Tobi nächste Saison in einer Mannschaft spielen würde", sagte Weyers.

So tippt Sebastian Weyers (WSV Bochum 06) den kommenden Spieltag:

Matthias Kräling


Tipps

Heim Gast Experte RS
SW Eppendorf FC Vorwärts Kornharpen 2:0 2:0
TuS Stockum VFB Habinghorst 2:1 3:1
SC Weitmar 45 VfB Günnigfeld 0:2 1:1
WSV Bochum 06 SG Herten-Langenbochum 3:0 1:0
SW Wattenscheid 08 SV Sodingen 3:0 3:2
SpVg BG Schwerin FC Brünninghausen 1:1 1:0



TuS Stockum
0:0 beim WSV Bochum - TuS eher unzufrieden
Von Jürgen Koers am 28. März 2010 22:15 Uhr
WITTEN Vor der Partie wäre der TuS Stockum mit einem Remis beim Werner SV zufrieden gewesen. Nach 90 gespielten Minuten in Bochum war das allerdings nicht mehr der Fall. 0:0 lautete das Resultat eines Spiels, das der TuS gut und gerne zu seinen Gunsten hätte entscheiden können.
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Auch Andi Hanke traf nicht.
Foto: Alexander Füten
Fußball-Landesliga 3:
WSV Bochum - TuS Stockum 0:0

Immerhin hält der TuS den WSV um Coach Thomas Gerner auf Distanz und schiebt sich vorübergehend auf Rang drei der Tabelle. "Es läuft ja nicht schlecht für uns. Für ganz oben fehlt halt noch das gewisse Etwas. Aber die ersten sechs Teams haben sich abgesetzt - schön, dass wir dabei sind", erklärte Stockums Spielertrainer Thomas Drathen nach der Partie.

Mit den ersten 25 Spielminuten auf dem tiefen Rasen in Werne durften die Gäste nicht zufrieden sein. Es kam kein Fluss ins Spiel des TuS, vielmehr kam der WSV zu zwei Chancen nach Stockumer Ballverlusten. Da war deutlich zu merken, dass mit Tim Bäcker, Kai Drathen und Semin Salkanovic drei spiel- und zweikampfstarke Säulen im Gebilde des TuS fehlten. "Wir standen ja nur mit zwölf Feldspielern da", ärgerte sich der Spielertrainer. Für die Spitze fehlt es im Kader halt an der Breite.

TuS vergibt vor der Pause gute Chancen

Die erste gute Szene allerdings brachte Stockum zurück ins Spiel. Nach einem feinen Pass in den Lauf von Andi Hanke zögerte der Mittelstürmer einen Moment zu lange und scheiterte letztlich am Torwart (26.). Solche Chancen hat Hanke auch schon häufiger mal verwertet...

Ein Fernschuss von Nickolas Schmitz (35.) stand bis zur Pause noch zu Buche für den TuS. Mehr nicht. Folglich "bin ich etwas lauter geworden, einige Spieler haben sich dem mäßigen Niveau angepasst", so Drathen nach der Partie.

Stockum fehlt offensiv der entscheidende Pass

Der zweite Durchgang gehörte dann einzig und allein den Stockumern. Erst recht, nachdem Bochums Philip Rietz mit Roter Karte vom Platz gestellt wurde, nachdem er Schmitz in die Bande gecheckt hatte (70.). Doch die gesamten Torchancen in der zweiten Hälfte versemmelten die Wittener. Schmitz (65.) und Chris Reker aus neun Metern freistehend (70.) zielten zu ungenau, Hanke wählte zweimal den komplizierten Weg (77., 83.). Es fehlte der entscheidende Pass gegen den gut verteidigenden WSV.

Zumindest defensiv ließ Stockum ein weiteres Mal nichts anbrennen, es blieb beim torlosen Remis.

TEAM UND TORE
TuS:
Vilz - H. Kartal, T. Drathen (85. Szukalski) , M. Ludwig, Reker, S. Gehrmann, Bremen, M. Gehrmann, A. Kartal, Schmitz (75. Brommer) Hanke.
Tore: Fehlanzeige.
Rote Karte: Rietz (70. WSV, rohes Spiel)



Schreier lässt Günnigfeld beim Ex-Club jubeln
Von Ralf Rudzynski am 14. März 2010 19:00 Uhr
BOCHUM Aufgrund einer überlegen gestalteten ersten Halbzeit gingen die Gäste aus Günnigfeld korrekterweise als Gewinner vom Platz.
153-Schreier
Torschütze Alexander Schreier.
Foto: Archiv

WSV Bochum - VfB Günnigfeld

0:1 (0:1)

Der WSV bekam von Trainer Thomas Gerner zunächst eine defensivere Ausrichtung verordnet. Entsprechend feldüberlegen waren die Günnigfelder, die freilich vornehmlich bei Standards gefährlich waren. Ungeachtet dessen war der Druck dermaßen hoch, dass das 0:1 nur eine Frage der Zeit war.

In der 38. Minute war es soweit. Dino Degenhardt behauptete sich bei einem leichten Pressschlag, tankte sich durch bis an das linke Fünfmeterraumeck, wo ihm Alexander Schreier den erfolgreichen Abschluss abnahm.

Im zweiten Durchgang schaltete der WSV einen Gang höher, zeigte mehr Laufbereitschaft und hatte nun vor allem über den kopfballstarken Daniel Bittorf mehrere Offensivaktionen. Spätestens ab der 65. Minute konnte der VfB aber zusehends Entlastungsangriffe starten. Am Ende waren die Gäste bei guten Kontermöglichkeiten über Daniel Dramani, Dino Degenhardt und Timo Landener dem zweiten Tor näher als der WSV dem Ausgleich. In der Schlussminute bekam Werne an der Strafraumgrenze einen Freistoß zugesprochen, doch Philipp Rietz zielte zu hoch.

"Wir waren im ersten Durchgang klar die bessere Mannschaft. In der zweiten Halbzeit machte Werne mehr, da gerät man zwangsläufig etwas unter Druck. Unter dem Strich ist der Sieg hoch verdient", strahlte VfB-Coach Marco Antwerpen. Sein WSV-Kollege, Thomas Gerner, war mit dem Auftritt seiner Elf nicht unzufrieden und meinte: "Am Ende hätten wir einen Punkt verdient gehabt."

Vor dem gestrigen Spiel hat Thomas Gerner seinen Vertrag als Trainer beim WSV um ein Jahr verlängert. rud. WSV Bochum: Mühlenkamp, Schäfer (47. Bergel), Rietz, Breitag, Ostrzolek, Koslowski, Ü. Sisman, Freitag, Brzezinski (71. Weidner), Morales (53. M. Sisman), Bittorf.

VfB Günnigfeld: Matera, Közle, Neumann, Kazubowski, Antwerpen (21. Sari), Winschewski (70. Dramani), Happe, Landener, A. Schreier, Degenhardt (85. Wrede), Dag.

Tor: 0:1 (38.) A. Schreier.



Bastürk setzt WSV mat
am 28. Februar 2010 18:30 Uhr
HORDEL Der TuS Hordel landete im Derby gegen den WSV Bochum einen verdienten Sieg und kehrte damit an die Tabellenspitze zurück.
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Gleich zwei Treffer steuerte Serdar Bastürk (rechts) zum Hordeler 3:1-Sieg bei.
Foto: Sure

TuS Hordel - WSV Bochum

3:1 (2:0)

Die Hordeler waren über weite Strecken spielbestimmend. Den Gästen merkte man eine recht verkorkste Vorbereitung an. Was WSV-Coach Thomas Gerner verstimmte war weniger die erste Niederlage seit neun Punktspielen, sondern eher die Tatsache, dass "wir bei den ersten beiden Gegentreffern keine entsprechende Spannung und Körpersprache an den Tag gelegt haben".

In der 22. Minute stand Serdar Bastürk nach einer Ecke von Fabian Stirnberg sträflich frei und köpfte ein. 120 Sekunden danach segelte ein Freistoß von Kevin Rudolph aus dem Halbfeld zum 2:0 ins Werner Netz.

Als Bastürk nur vier Minuten nach Wiederanpfiff mit feiner Einzelleistung auf 3:0 erhöhte, war die Partie entschieden. Auch eine Unterzahl ab der 68. Minute konnte Hordel kaum etwas anhaben. Rudolph trat gegen Gregor Ostrzolek nach und sah die Rote Karte. Daraufhin echauffierte sich TuS-Trainer Frank Wagener und wurde hinter die Barriere verwiesen. Der WSV verkürzte kurz danach (72.) durch Marco Weidner zwar auf 3:1, konnte dem neuen Primus laut Gerner aber "aufgrund des Trainingsrückstandes nicht mehr gefährlich werden".

Die Rückkehr an die Spitze nahm Norbert Schönnagel, Co-Trainer der Hordeler, als "Momentaufnahme" zur Kenntnis.

DJK TuS Hordel: Felbick, Wilhelm, Thormann, M. Wagener, Woischnik, Rudolph, Krinitzki (72. Sickel), Stirnberg, Merhi, Krüger, Bastürk.

WSV Bochum: Mühlenkamp, Schäfer, Rietz, Breitag, Ostrzolek, Koslowski (70. Weidner), Freitag, Ü. Sisman, Brzezinski, Bittorf, Morales (46. Bergel).

Tore: 1:0 (22.) Bastürk, 2:0 (24.) Rudolph, 3:0 (49.) Bastürk, 3:1 (72.) Weidner.

Bes. Vorkommnis: Rote Karte Rudolph (68.); Platzverweis gegen TuS-Trainer Wagener (68.).

Manfred Mönig wurde auf der Jahreshauptversammlung des WSV zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Neuer Sportlicher Leiter ist jetzt Willi Horbach.





Derby in Hordel
Wagener und Gerner einig: Harte Nuss
Von Ralf Rudzynski am 26. Februar 2010 13:40 Uhr
BOCHUM An der Hordeler Heide kommt es gleich zu einem Spitzenspiel. Der Tabellenzweite gastiert beim Fünften, der zwei Punkte, aber auch ein Spiel weniger hat.
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WSV-Trainer Thomas Gerner.
Foto: Archiv

TuS Hordel - WSV Bochum

Mit einem Sieg würden die Hausherren aber nicht nur am WSV vorbeiziehen, sondern hätten gleichzeitig einen Punkt mehr als der spielfreie Spitzenreiter, SW Wattenscheid 08.

Das Trainerteam um Hordels Frank Wagener hat bislang ebenso hervorragende Arbeit geleistet wie Thomas Gerner beim WSV. Entsprechend hoch ist auch der Respekt beider Seiten vor dem jeweiligen Gegner. Wagener nahm die Werner beim 0:2 in Herbede unter die Lupe, Gerner spionierte beim Hordeler 3:2-Erfolg über Mengede.

Nach einer wetterbedingt völlig verkorksten Vorbereitung sah Gerner beim jüngsten Test eine deutliche Steigerung. Er stellt aber auch klar: "Unser letzter Auftritt war ansprechend, aber in Hordel müssen wir uns noch einmal steigern. Ich habe höchsten Respekt vor dem Hordeler Hochgeschwindigkeits-Fußball."

Den möchte Wagener auch am Sonntag von seinen Mannen sehen, will sich aber nicht komplett in die Rolle des Favoriten drängen lassen: "Zum einen spielen wir gegen den Zweiten, der seit neun Spielen ungeschlagen ist. Zum anderen kann man mit Hochgeschwindigkeit auch immer in Konter laufen."

Bei Hordel fehlen Alexander Wagener (Kapsel), Dennis Wojtakowski (Patellasehne), Nils Mondroch (Zerrung) und Karsten Dunklau (Knie). Gerner muss auf Thomas Dorka (Zerrung), Dominik Langer (Finger) und Vahdet Pehlivan (Kreuzbandriss) verzichten. Einig sind sich beide Trainer übrigens hinsichtlich der Schwere der Aufgabe. Wagener und Gerner unisono: "Das wird eine harte Nuss."






WSV Hallenmeister im Bezirk Ost!

Der WSV Bochum holt sich den ersten Titel unter Coach Thomas Gerner.
In der Vorrunde zur Hallenstadtmeisterschaft gewann der WSV souverän das Ticket zur Endrunde.
Dazu wurde der am ende 2. platzierte Langendreer 07 mit 2-0 im Finale geschlagen.
PLatz 3 erzielte LFC Laer und Platz 4 Langendreer 04.

Nach einer solchen Leistung ist es schwer einen Spieler hervorzuheben, aus meiner Sicht wurde aber deutlich, das unser Ivo K. wohl der stärkste Hallenzocker in den Reihen der Werner war.




Fußball - Landesliga-Rückblick (Teil 2) : WSV jenseits kühnster Träume

Bochum, 27.12.2009, Bastian Angenendt

 

Runderneuerte Werner wollten anfangs nur den Klassenerhalt. Und überwintern nun auf Tabellenplatz zwei.

 

  Überragte besonders in Sachen Beständigkeit: WSV-Torwart Manuel Mühlenkamp fehlte in der bisherigen Landesliga-Saison keine einzige Minute, ist zusammen mit Mittelfedspieler Ingo Freitag (beide 1260 Minuten aktiv) der "Dauerbrenner" der Werner. Foto: WAZ FotoPool

Nur noch der gegnerische Torwart stand beim Gastspiel seines WSV Bochum in Brünninghausen vor Thomas Gerner, dem gelernten Vollblutstürmer, der Werner Flügelflitzer Ingo Freitag direkt und völlig frei daneben. Ein Querpass, und der WSV-Siegtreffer in der Nachspielzeit wäre nur noch Formsache gewesen. Aber Gerner schoss selbst, allerdings „ziemlich mies” wie er später eingestehen musste. Es blieb beim 1:1.

Man könnte meinen, damit hätte Gerner seine eigene Autorität untergraben. Schließlich ist er seit Saisonbeginn Trainer in Werne, war nur mangels Stürmern auf der Reservebank eingesprungen und hätte seine Schützlinge für eine ähnliche Aktion wohl mit einer gehörigen Kabinenpredigt bedacht. Zudem, so weiß man jetzt, vergab er damit die Chance auf die Tabellenführung während der Winterpause. Aber gerade das ist auch der Grund, warum sie sich in Werne über diesen Makel Gerners weniger ärgern als (tot-)lachen. Denn: „Damit hat wirklich keiner von uns auch nur in seinen kühnsten Träumen gerechnet”, meint Gerner über die Leistung seiner Elf in der bisherigen Saison.

Mit dem Amt hatte er vor der Serie eine runderneuerte Mannschaft übernommen – „wir hatten vier Wochen Zeit, um aus 17 neuen Gesichtern eine Einheit zu formen”, erinnert sich Gerner. Dann galt es für diese junge, unerfahrene „Patchwork”-Mannschaft auch noch einen holprigen Saisonstart zu überstehen – dem Auftaktsieg gegen Schwerin folgten vier sieglose Spiele (nur ein Punkt) und der Absturz auf Tabellenplatz zwölf. Nun aber überwintert der WSV auf Tabellenplatz zwei und ist von Abstiegssorgen, derer Vermeidung beim Formulieren des Saisonziels höchste Priorität eingeräumt wurde, so weit entfernt wie der VfL Bochum von der Champions League.

Was es zu dieser Trendwende bedurfte? Eines Knackpunktes in Form einer 0:5-Pleite beim VfB Günnigfeld am sechsten Spieltag. Gerner nahm im Anschluss, wenn auch ungern, von der Viererkette Abschied, Sicherheit und Selbstvertrauen kehrten zurück. Danach hätten sich, so der WSV-Coach, „alle 20 Spieler optimal verkauft, mit konditioneller und mannschaftlicher Stärke immer wieder das Maximum erreicht”.

Dieses „Maximum” begann mit einem erzwungenen 1:0-Sieg beim TuS Stockum und gipfelte – unter anderem mit glanzvollen Siegen wie dem 4:1 gegen den Lokalrivalen Weitmar 45 oder dem 4:0 beim damaligen Tabellenführer VfB Habinghorst – in einer Serie von neun Spielen ohne Niederlage mit 21 Punkten und 19:3-Toren – „diese Momentaufnahme bringt ein sehr schönes Gefühl”, sagt Gerner.

 

Info

Verdacht auf Kreuzbandriss bei Pehlivan

PERSONAL

Noch vor seinem Debüt im Werner Dress avanciert Vahdet Pehlivan zum Sorgenkind: Der 22-jährige Stürmer, der jüngst vom Liga-Konkurrenten FC Brünninghausen an die Heinrich-Gustav-Straße kam, verdrehte sich bei seiner ersten Trainingseinheit das Knie. „Nach einer ersten Kernspintomographie sieht es nach einem Riss des vorderen Kreuzabnds aus, das ist bitter”, erklärt Thomas Gerner, „wir warten aber noch eine weitere, unabhängige Diagnose ab.”

Gute Gefühle und neue Ziele: „Die ersten Sechs” sollen es nun am Saisonende sein, unter denen sich der WSV platziert, „das wäre für uns schon ein riesiger Erfolg”, so Gerner, „was nicht heißt, dass wir natürlich nicht auch so lange oben mitspielen wollen, wie es geht.”

Kommen und Gehen

Abgänge: Tobias Wilde (TuS Kaltehardt), Michael Schurai (Ziel unbekannt)

Zugänge: Vahdet Pehlivan (FC Brünninghausen)

Die Saison in Zahlen

Platzierung: 2. mit 25 Punkten und 25:18 Toren (7 Siege, 4 Unentschieden, 3 Niederlagen); beste Platzierung im Saisonverlauf: 2. (ab 16. Spieltag), schlechteste Platzierung im Saisonverlauf: 12. (6. Spieltag)

Eingesetzte Spieler (20): Manuel Mühlenkamp (14 Einsätze/0 Einwechslungen/0 Auswechlsungen), Ingo Freitag (14/0/0), Philipp Rietz (14/0/1), Gregor Ostrzolek (14/1/2), Müslüm Sisman (14/3/7), Andreas Schäfer (13/0/0), Christian Breitag (13/2/1), Martin Brzezinski (13/2/5), Sebastian Weyers (13/4/9), Thomas Dorka (12/0/3), Daniel Bittorf (11/0/1), Ümran Sisman (11/3/2), Jose Morales (10/3/6), Niklas Koslowski (8/5/2), Marco Weidner (5/5/0), Ivo Kleinschwärzer (4/4/0), Tobias Wilde (4/4/0), Daniel Da Coste Guedes (2/2/0), Thomas Gerner (1/1/0), Dominik Langer (1/1/0)

Tore (25): M. Sisman (6), Bittorf (5), Rietz (4), Ostrzolek, Dorka, Freitag (alle 2), Brzezinski, Kleinschwärzer, Weidner (alle 1), ein Eigentor (beim 1:1 gegen FC Brünninghausen)

Höchste Siege: Heim: 4:1 gegen SC Weitmar 45 (8. Spieltag), 3:0 gegen FC Vorwärts Kornharpen (12. Spieltag); Auswärts: 4:0 gegen VfB Habinghorst (9. Spieltag)

Höchste Niederlagen: Heim: 1:5 gegen DJK TuS Hordel (3. Spieltag); Auswärts: 0:5 gegen VfB Günnigfeld (5. Spieltag)

Rote Karten (-): keine

Gelb-rote Karten (-): keine

Der „Kurzarbeiter”: Daniel Da Coste Guedes (12 Minuten)

Die „Dauerbrenner”: Manuel Mühlenkamp, Ingo Freitag (beide 1260 Minuten)




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WSV: Pehlivan kommt

Wilde kehrt zum TuS Kaltehardt zurück

Vahdet Pehlivan wird zur Rückserie den WSV Bochum verstärken. Der Stürmer, der letzte Saison beim FC Brünninghausen spielte, war in der Hinrunde vereinslos.

Beim WSV soll Pehlivan Tobias Wilde ersetzen, der erst im Sommer vom TuS Kaltehardt gekommen war und nun wieder dorthin zurückkehrt. „In Kaltehardt hat er Tore am laufend Band geschossen, da war der King. Hier meinte er, habe er zu wenig gespielt und das ist auch in Ordnung“, erklärte Errol Faßbender, Sportlicher Leiter der Bochumer, die Trennung.

Dass dem WSV nun Pehlivan als Ersatz einfiel, ist kein Zufall. „Er hat vor der Saison schon einige Male bei uns trainiert, aber da hatten wir unsere Planungen schon abgeschlossen“, sagte Faßbender.

Ansonsten wird der Tabellenzweite wohl keine Präsenz auf dem Winter-Transfermarkt zeigen. „So ein Stürmer hat uns noch gefehlt. Alles andere ist schon top.“

 

Hallentraining: Do.-Treffen 18.40
LaOLA Fussballcenter, Hellerstr.111 in 44229 Dortmund

Bitte beim Coach Rückmelden ob ihr kommt!

Die Auslosung für die diesjährige Hallensaison findet ihr unter: Halle




Fußball - Landesliga

WSV feiert "i-Tüpfelchen auf grandiose Monate"

Bochum, 06.12.2009, Bastian Angenendt
Gerner-Elf auch im elften Pflichtspiel in Serie ohne Tadel: 3:0 bei BG Schwerin.

SpVg. BG Schwerin - WSV Bochum 0:3 (0:1)

WSV: Mühlenkamp; Schäfer, Rietz, Breitag, Freitag, Ostrzolek, Dorka, Weyers (70. Koslowski), Brzezinski, M. Sisman (78. Weidner), Morales (82. Costa Guedes)

Tore : 0:1 Ostrzolek (36.), 0:2 M. Sisman (69.), 0:3 Weidner (90.+2)

Auch im elften Pflichtspiel in Serie hielt sich der WSV Bochum schadlos: Beim Tabellenelften SpVg. BG Schwerin festigte die Mannschaft von Trainer Thomas Gerner vor der Winterpause dank eines 3:0 (1:0)-Auswärtserfolgs Tabellenplatz fünf.

„Das war heute das i-Tüpfelchen auf grandiose Monate. Wir haben zwar nicht immer spielerisch überzeugt, aber uns mit einer großartigen Teamleistung den Sieg erkämpft”, lobte Gerner seine Elf.

Diese hatte zunächst eine knifflige Anfangsphase zu überstehen, setzte in der 36. Minute jedoch einen Konter, an dessen Ende Müslüm Sisman im BG-Strafraum zu Fall gebracht wurde. Gregor Ostrzolek verwandelte den fälligen Strafstoß zur 1:0-Pausenführung, überdies schwächte sich Schwerin selbst, sah „Rot” nach einer Tätlichkeit.

In Hälfte zwei waren dann die Gäste obenauf, Schwerin wurde nur noch über Standards gefährlich. Zwar spielte der WSV seine Vorstöße zu selten konsequent zu Ende, konterte aber noch zweimal erfolgreich, so dass Müslüm Sisman (69.) und Marco Weidner (90.+2) – jeweils auf Vorarbeit von Ingo Freitag – den Sieg sicher stellen konnten.




Kornharpen vor Habinghorster Gastspiel gestärkt

Bochum, 04.12.2009, Bastian Angenendt
FCK-Trainer Versen: "Das hat richtig gut getan." WSV Bochum will in Schwerin den elften Streich.

„Hervorragend” nennt die Thomas Gerner, Trainer des WSV Bochum, die momentane Lage seiner Mannschaft vor dem ersten Rückrunden-Auftritt bei der SpVg. Schwerin (Sonntag, 14.30 Uhr), „bombastisch wäre es aber erst für uns, wenn wir unsere Serie vor der Pause ausbauen könnten.

Die Serie – damit meint er die bereits zehn Pflichtspiele ohne Niederlage, die seine Elf zuletzt auf den Rasen zauberte, damit auf Tabellenrang vier stürmte. Doch auch wenn angesichts dieses Positiv-Laufs und des 3:1-Hinspiel-Erfolgs über den aktuellen Tabellenelften Vieles für die Werner spricht, warnt Gerner: „Mit Schwerin muss man immer rechnen, das hat vor allem der Sieg über Wattenscheid 08 gezeigt. Auch im Hinspiel haben sie uns besonders in der ersten Halbzeit das Leben sehr schwer gemacht.”

Fehlen wird dem WSV, wie schon beim jüngsten 1:1 beim gegen den Tabellenzweiten FC Brünninghausen, Top-Torjäger Daniel Bittorf.

„Das hat uns allen richtig gut getan”, zeigt sich indes Jörg Versen, Trainer des FC Vorwärts Kornharpen , vor dem Heimspiel gegen den VfB Habinghorst (Sonntag, 14.30 Uhr, Zur Burkuhle) erleichtert.

Den Anlass der Zufriedenheit lieferte der 3:0-Sieg über den SC Weitmar 45 am vergangenen Wochenende, der erste Dreier nach zuvor sechs Ligaspielen ohne jeden Punkterfolg. „Da haben alle Beteiligten auf und neben dem Rasen gesehen, dass es sich doch noch lohnt”, meint Versen weiter. Nun kommt mit Habinghorst der Gegner, gegen den seine Elf am ersten Spieltag der Saison die laut Versen „beste Saisonleistung zeigte”, nur „sehr unglücklich” verlor.

Sentimentale Erinnerungen seien nun aber ein schlechter Ratgeber, sagt Versen: „Wir dürfen uns jetzt auf keinen Fall irgendwo drauf ausruhen, sondern müssen umbedingt nachlegen.” Nachlegen und den Ausfall von Igor Ljustina kompensieren, der wegen einer Rotsperre fehlen wird.




Brünninghsn. - WSV Bochum

1:1 (0:0)

WSV-Trainer Thomas Gerner war selbstkritisch: "Mit ein bisschen Glück und etwas weniger Unvermögen meinerseits hätten wir sogar als Sieger vom Platz gehen können!" Er bezog sich auf die 90. Minute, als er bei einem Konter allein aufs Tor zuging und nicht quer legte zum besser postierten Schäfer, sondern zu eigenwillig agierte und scheiterte. Dennoch war Gerner zufrieden: "Wir sind nun seit acht Meisterschaftsspielen ungeschlagen." Werne hielt über 90 Minuten die starken Brünnighausener auf Distanz. In einer guten Partie neutralisierten sich die Gegner, bis die Gastgeber doch noch zur Führung kamen (82.) Aber der WSV steckte nicht auf, und Dorka zwang nach langer Flanke seinen Gegenspieler Retzlaff zum Eigentor (85.). WSV Bochum: Mühlenkamp, Schäfer, Rietz, Breitag, Koslowski (70. Weiers), Dorka, Brzezinski, Freitag, Ostrzolek, M. Sisman, Morales (75. Gerner).

Tore: 0:1 (82.), 1:1 (85.) Dorka.



VfB zurück im Top-Quintett

Bochum, 29.11.2009, Bastian Angenendt
,
WSV mit Remis beim FC Brünninghausen.

FC Brünninghausen - WSV Bochum 1:2 (0:0)

WSV: Mühlenkamp; Schäfer, Rietz, Breitag, Freitag, Koslowski (70. Weyers), Dorka, Ostrzolek, Brzezinski, M. Sisman, Morales (75. Gerner)

Tore: 1:0 (82.), 1:1 Eigentor (86.)

 

Serientäter
WSV Bochum

Serientäter WSV Bochum: Inklusive Kreispokalspiele ist die Elf von Trainer Thomas Gerner nun schon seit zehn Pflichtspielen ungeschlagen, gewann unterdessen siebenmal und brachte es in den letzten acht Liga-Partien auf ein Torverhältnis von 16:3.

Am Ende musste sich WSV-Trainer Thomas Gerner bei seiner Mannschaft entschuldigen. Wegen Stürmermangels auf der Ersatzbank selbst in der 75. Minute eingesprungen, vergab er in der Schlussminute beim Stand von 1:1 die Siegchance für sein Team.

Womit er selbst nach der Partie aber am meisten haderte, hätte er aber auch unter der Rubrik „zu viel des Guten” verbuchen müssen. „Das Unentschieden geht in Ordnung”, meinte er, nachdem Brünninghausen in Hälfte eins mehr vom Spiel hatte und es in Hälfte zwei ausgeglichener wurde. Gerner weiter: „Wir haben erneut Moral bewiesen und sind direkt nach dem Gegentor zurückgekommen.” Zur Belohnung gab es Tabellenplatz vier.




Der WSV schlägt nach der Verlängerung Bzl. Arminia Bo mit 4-3!

Bei einem starken Gegner konnte sich der WSV nach 120 Min durchsetzen.
Nach einem super Start und 2 Toren von Freitag (1. MIn.) und Brzinski (4.Min.)
lag der WSV mit 2-0 vorne. 2 Min.  später der Anschlußtreffer nach einer Unstimmigkeit in der Hintermannschaft.

Das 3-1 besorgte Rietz per Kopf, nach schöner Ecke von Brzinski.

Mit dem zufriedenstellenden Ergebnis ging es in die HZ.

danach war ein offener Schlagabtausch zu erkennen, mit glücklicherem Ende für die Arminen, die nach vergebenen Chancen des WSV den erneuten Anschlußtreffer machten.

in der 65. foulte Ümran Sisman in letzter Not den Arminia Stürmer->Rote Karte und Schock für den Mann mit der Pferdelunge!

Von nun an spielte der WSV mit 10 Mann weiter.
Daraufhin erzielte dir Arminia den gerechten Gleichstand 3-3!

WSV gab nicht auf und versuchte weiter zu spielen, ohne sich große Tormöglichkeit zu erspielen. Immer wieder war es der blendend aufgelegte Mühlenkamp, der weitere Gegentore verhinderte.

Als in der 120. Min. alle auf das 11Meter->Schießen eingestellt waren bekam der WSV noch einen Freistoß:

Coach Gerner: " Spiele wiederholen sich" rief er dem Schützen zu!
Rietz war gemeint, der in Pokalrunde zuvor auch in allelretzer Minute den Siegtreffer erzielte.
Auch dieses mal war Fortuna auf seiten der Werner. Einen haha** Freistoß der auf dem Weg zum Tor schon belächelt wurde, wurde von Rietz genau getimed und mit einem Windstoß zuverlässig berechnet, sodass der Ball zu unserem erstaunen (Rietz hatte es natürlich geplant) sich unter die Latte senkte!

TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR wiedermal Rietz!

Mit 10 Mann über eine lange Distanz das Spiel offen gehalten und gewonnen!

So kanns weitergehen! Nächsten Gegner bitte......




WSV- DSC Wanne-Eickel    1-4

Am heutigen Samstag traf sich die Mannschaft von Thomas Gerner zum Kräfte messen gegen den DSC aus Wanne!
Der Spielverlauf der 1. HZ. war zufriedenstellend. Nachdem die Herner nach einem Patzer (oder doch Platzfehler) von Mühle mit  1-0 in Führung gingen, konnte Müslüm Sisman nach einem Pass seines Bruders Ümi, den Ball in den Giebel nageln! 1-1!
in der 45. gingen die Herner jedoch wieder in Führung nach dem Ritz den Ball nicht erwischt und vorbei rutscht.

In der 2. HZ. konnten sich die Werner weitere gute Chancen erspielen, dennoch ohne Erfolg.
Coach gerner gerade mal 5 Min. auf dem Platz, wird überragend von Martin Brzinski freigespielt und im 16er zu Fall gebracht.
Den 11 Meter und damit die größte Chance wieder dran zu kommen, vergibt Ingo Freitag ("hätte er mal lieber rechts geschoßen").
In den letzten 15 Minuten konnten die Herner 2 weitere Tore nachlegen, so dass das Spiel mit 1-4 verloren ging.

Grund zur Trauer gabs dennoch nicht, denn die Mannschaft hat die Vorgaben im groben erfüllt und über Strecken gut mitgespielt.
Ohne die persönlichen Fehler wäre nur ein Tor für die Herner gefallen, dagegen konnten sich die werner Zahlreiche Torchancen erpielen, die leider nicht genutzt wurden. Da fehlt uns jetzt der Bittorf...

Letzendlich war das Spiel ein guter Test für Montag (Pokalspiel bei Arminia Bochum). Kraft tanken konnten die Jungs nach dem Spiel: Hier noch mal "Danke Willy", die Nuddeln waren klasse!



Test- und Pokalspiel

WSV Mal Favorit, Mal Außenseiter

Für den WSV Bochum stehen in den nächsten drei Tagen gleich zwei Partien auf dem Programm: Ein Test gegen Wanne-Eickel und ein Pokalspiel gegen Arminia Bochum.

Am morgigen Samstag erwartet der WSV den Westfalenligisten aus Wanne-Eickel um 14 Uhr an der Heinrich-Gustav-Straße. Eine Partie, die erst ganz kurzfristig vereinbart wurde, wie Manager Willi Horbach erklärt. "Wir mussten das Wetter abwarten, weil der DSC nicht bei uns auf Asche gespielt hätte."


Während der WSV im Testspiel nur Außenseiter ist, geht der Landesligist zwei Tage später als Favorit in das Pokalderby beim Bezirksligisten Arminia Bochum. Auf die leichte Schulter nehmen wird man die ambitionierte Arminia, die derzeit den dritten Platz belegt, aber nicht. "Wir sind zu lange im Geschäft, um einen Gegner zu unterschätzen", sagt Horbach und fügt hinzu, dass er "ein Spiel auf Biegen und Brechen" erwartet. Bis auf Stürmer Daniel Bittorf sind voraussichtlich alle Mann an Bord, wenn am Montag um 19 Uhr der Anpfiff erfolgt.




WSV eine Runde weiter und nur das zählt!


WSV hatte  am gestrigen Mittwoch schwierigkeiten die nächste Pokalrunde zu erreichen.
Eine starke Kampfleistung und cleveres bunkern der Hausherren, zwangen die Bochumer bis in die Verlängerung.

Obwohl der WSV schon von Beginn an gefühlte 80% Ballanteile hatte, konnten die Spieler die Überlegenheit nur bis zum Strafraum nutzen. Dann war schluss!
Mit gezielten Kontern hatte dagegen der VFB Annen für Wiirbel in der WSV-Abwehr gesorgt und somit fiel an nach einem Missglücktem Abwehrversuch von Benny Knopp das unerwartete 1-0 für den Bezirksligisten.

Es war nun klar, das Spiel sollte alles andere als einfach werden.
Doch wiedereinmal war es unser Daniel Bittorf, der nach einer Kleinschwätzer-Vorlage schnell den Ausgleich besorgte.

WSV drückte weiter, dennoch ohne Durchschlagskarft. fehlende Kreativität und Laufbereitschaft brachten die Wittener immer wieder ins Spiel. Aktivposten der Wittener war "Horst", der 7 er des VFB zeigte eine inmense Kampf- und Laufbereitschaft, die die Werner vermissen liessen.

In der Nachspielzeit war es dann doch soweit, Philipp -Alias "the Hamma Rietz" besorgte das erlösende 1-2.
Somit empfängt der WSV in der nächsten Pokalrunde den Sieger aus dem Spiel Arminia Bochum - Hellas Bochum.

Das ganze Spiel wurde kurz vor dem 1-2 zur Nebensache. Angreifer Tobi Wilde stürtzte im 16er und stand nicht mehr auf. Was war passiert. Eine Knochensplitterung an der Schulter!!!
Damit wird der Ex-Kaltehardter ca. 6 Wochen ausfallen.

Tobi deine Mannschaft wünscht Dir alles Gute und eine schnelle Besserung, so dass du schnell wieder auf Torejagd gehen kannst!

Aufstellung: Knopp, Koslowski, Breitag, Schäfer, Morales (80. Rietz), Ostrzolek, Weidner, Weyers (45. Freitag), Brzinski (45.Wilde), Bittorf, Kleinschwätzer.



Bochumer Derby
Vorwärts lädt WSV zum Toreschießen ein
Von Ralf Rudzynski am 25. Oktober 2009 20:08 Uhr
BOCHUM Ungefährdet entschied der WSV Bochum das Bochumer Landesliga-Derby mit einem 3:0-Heimsieg über Vorwärts Kornharpen für sich. Weitmar schickte Habinghorst mit einem 3:1-Sieg wieder auf die Heimreise.
Nicolai Striewe (Mitte) ging mit Kornharpen beim 0:3 in Werne sang- und klanglos unter.
Foto Sure
WSV Bo. - Vorw. Kornharpen 3:0 (1:0): 
In der 13. Minute hatte Kornharpen durch Marcel Matschiske die erste Chance im Spiel, scheiterte aber an WSV-Keeper Manuel Mühlenkamp. Das war einer der wenigen guten und schnellen Angriffe der „Kornemänner“.

Insgesamt verbuchte der WSV jedoch einen verdienten Heimsieg und setzte sich im ersten Tabellendrittel fest. Auch wenn WSV-Coach Thomas Gerner in den ersten 45 Minuten den Auftritt seiner Mannen als „Magerkost“ bewertete, hatte seine Elf im Vergleich beider Rivalen alle Trümpfe auf ihrer Seite.

Werne hatte die bessere Spielanlage, bewegte sich besser, hatte keine Ausfälle und trat als geschlossene Einheit auf. Davon waren die Gäste weit entfernt.

Auf Dribbling eingelassen

Symptomatisch war die 42. Minute. Der unerfahrene Stefan Depenbusch ließ sich an der Mittellinie auf ein Dribbling ein. Unnötig, aber zuvor drängte sich auch kein Nebenmann als Anspielstation auf. Gregor Ostrzolek spitzelte ihm das Leder ab, passte in die Schnittstelle der Abwehrkette, wo Daniel Bittorf eiskalt vollendete.

Anstatt „Grünschnabel“ Depenbusch aufzurichten, wurde er von seinen „Kameraden“, die ansonsten nicht kommunizierten und mit wenigen Ausnahmen als Alibi-Fußballer auftraten, mit Schuldzuweisungen überschüttet.

Sisman bedankt sich

Auch bei den weiteren Treffern lud Kornharpen den WSV zum Toreschießen ein. Vor dem 2:0 (56.) verdribbelte Saku das Leder an Martin Brzezinski, der Ingo Freitag bediente. Beim 3:0 (73.) durfte Keeper Andreas Scarale 18 Meter vor seinem Kasten nicht mit der Hand spielen, wollte aber auch nicht rustikal klären. Der starke Müslüm Sisman sagte danke.

Vorwärts-Coach Holger Aden war stinksauer darüber, was „einige abgeliefert haben. Das ist eine Trümmertruppe“.

WSV Bochum: Mühlenkamp, Weyers (72. Weidner), Dorka (77. Wilde), Rietz, Breitag, Koslowski (46. Brzezinski), Freitag, Schäfer, Ostrzolek, M. Sisman. Bittorf.

FC Vorwärts Kornharpen: Scarale, Saku, Nowak, Knappick, Oehlmann, Depenbusch (46. Zorlu), Ljustina, Radke (68. Lawrence), Striewe, Kalayci, Matschiske (46. Scavone).

Tore: 1:0 (42.) Bittorf, 2:0 (56.) Freitag, 3:0 (73.) M. Sisman.


WSV holt Remis bei starkem Schlusslicht

Bochum, 18.10.2009, Bastian Angenendt
WSV Bochum bleibt zum fünften Mal in Serie ohne Niederlage.

SG Herten-Langenbochum - WSV Bochum 1:1 (1:0)

WSV: Mühlenkamp; Rietz, Dorka, Breitag, Ostrzolek, Morales (86. Kleinschwärzer), Brzezinski (73. Koslowski), Freitag, Ü. Sisman (58. Weyers), Bittorf, M. Sisman

Tore: 1:0 (27.), 1:1 Rietz (56.)

Zum fünften Mal in Serie ohne Niederlage blieb der WSV Bochum: Beim kampfstarken Tabellenschlusslicht SG Herten-Langenbochum erkämpfte sich die Mannschaft von Trainer Thomas Gerner ein 1:1 (0:1)-Unentschieden.

Und wurde dabei auf eine Probe gestellt, wie Gerner befand: „Herten hat es verstanden, mit gesunder Aggressivität uns stellenweise den Schneid abzukaufen. Auch wenn wir klare Feldvorteile hatten, war es daher ein gerechtes Resultat.”

Zuvor hatte sich sein Team zwar ein klares Plus in Sachen Ballbesitz erarbeitet, dieses aber nur selten in nennenswerte Torgefahr umgemünzt. Die Gastgeber hingegen verteidigten engagiert und setzten sich offensiv immer wieder per Konter in Szene. Wenig überraschend fiel daher auch das Führungstor für die SG (27.) – ein langer Ball hatte die WSV-Abseitsfalle überrumpelt und somit den 0:1-Pausenstand aus Werner Sicht ermöglicht.

In Hälfte zweit agierte dann beinahe nur noch der WSV, kam daher auch verdient zum 1:1 durch Philipp Rietz per sattem Rechtsschuss (56.). Herten musste danach eine Gelb-Rote Karte hinnehmen (76.), mit einem Rietz-Kopfball, der das SG-Gehäuse kurz vor Schluss nur knapp verfehlte (88.), verflog aber auch die letzte WSV-Chance, diese gewinnbringend auszunutzen.


Fußball-Landesliga

WSV fertigt den Spitzenreiter ab

Bochum, 04.10.2009, Bastian Angenendt
Werner Kollektiv glänzt bei 4:0 über Habinghorst. Trainer Gerner: "Hat großen Spaß gemacht, zuzugucken".

VfB Habinghorst - Werner SV 0:4 (0:1)

WSV: Mühlenkamp, Bittorf, Rietz (78. Langer), Schäfer, Dorka, Weyers (67. Kleinschwärzer), Koslowski, Freitag, Ostrzolek, M. Sisman (88. Costa Guedes), Ü. Sisman

Tore: 0:1 Ostrzolek (30., FE), 0:2 Rietz (67.), 0:3 M. Sisman (85.), 0:4 Kleinschwärzer (88.)

 

In Habinghorst kaum zu bremsen: Müslüm Sisman (re.) und der WSV Bochum. (WAZ FotoPool)

In Habinghorst kaum zu bremsen: Müslüm Sisman (re.) und der WSV Bochum.

Den dritten Sieg in Serie konnte der WSV Bochum feiern. Und das mit einer Gala-Vorstellung: Beim Tabellenführer VfB Habinghorst siegte die Mannschaft von Trainer Thomas Gerner mit 4:0 (1:0).

„Es hat heute über 90 Minuten großen Spaß gemacht, den Jungs zuzusehen. Sie haben alle taktischen Vorgaben eins zu eins umgesetzt und Habinghorst nur zweimal ernsthaft vor das Tor gelassen”, zeigte sich Gerner nach der Partie voll des Lobes.

Wegen einiger krankheitsbedingter Ausfälle lief Werne zwar in ungewohnter Ordnung auf – so spielte etwa Top-Torjäger Daniel Bittorf im Defensiv-Zentrum –, überragte jedoch in Sachen taktischer Disziplin und Engagement.

So schossen folgerichtig Gregor Ostrzolek per Fouelelfmeter vor der Pause (30.) sowie Philipp Rietz (67.), Müslüm Sisman (85.) und Ivo Kleinschwärzer (88.) nach dem Wechsel den VfB von der Tabellenspitze und sich selbst ganz nah an die Top-Drei.




VfB Habinghorst
Werner Mauer fiel nicht
Von Jürgen Weiß am 4. Oktober 2009 18:56 Uhr
CASTROP-RAUXEL Den besten Eindruck hinterließ der neue Rasen: Mit einer bitteren 0:4 (0:1)-Niederlage wurden dem zwei Wochen an der Tabellenspitze stehenden VfB Habinghorst vom WSV Bochum mächtig die Leviten gelesen.
Habinghorsts Kapitän Gordon Schwarze (r.) im Zweikampf.
Foto: Volker Engel
Das hatte man sich aus heimischer Sicht im frisch restaurierten Habichthorst ganz anders vorgestellt. Zehn Minuten sah das denn auch gut aus, was die Habinghorster auf dem neuen Grün zelebrierten.

Vergeblicher Jubel

Zur allgemeinen Überraschung mischte auch Marc Olschewski mit, der sich beim Donnerstagtraining noch eine Oberschenkelzerrung zugezogen hatte. Mit seiner Einsatzerklärung hatte der Spielmacher wohl auch seinen Trainer Dieter Beleijew überrascht: "Ich weiß auch nicht wie das geht, zumal es in der Muskulatur geknackt hat."

In der zweiten Minute hatten sich die VfB-Fans auf der Tribüne schon zum Jubeln fertig gemacht. Doch das Sturmduo Patrick Podwysocki und Vadim Glöckner brachte die erste gute Flanke von Mehmet Turgut nicht im Tor unter. Nur eine Minute später mussten die Anhänger ihre schon hoch gerissenen Arme erneut herunter nehmen. Ein ganz dickes Ding von Turgut, der vergangene Woche noch zwei Treffer erzielte, wurde jedoch auf der Torlinie von einem Verteidiger geklärt.

Zu pomadig

Mit der Zeit kamen die Bochumer Gäste besser ins Spiel. Viel zu pomadig wurden aus Habinghorster Sicht die Zweikämpfe geführt. Wenn man überhaupt von energischen Duellen reden kann. Alles was die Beleijew-Burschen bisher so stark machte, schien wie weggeblasen. Von mannschaftlicher Geschlossenheit war wenig zu spüren. Ein Zuschauer analysierte das sehr treffend: "Es spielt nur der, der den Ball hat." Genau.

Aber so war Werne nicht wirklich zu erschüttern. Es darf auch nicht vergessen werden, dass es auch anders hätte laufen können. Als Martin Kapitza nach einem Alleingang (17.) nur am Torwart scheiterte, war nach dessen Abklatscher weit und breit kein "Abstauber" zur Stelle. Irgendwie schlich sich so etwas wie Selbzufriedenheit ein. Als Olschewski mit einem 30-Meter-Knaller, der knapp am Winkel vorbeiflog, signalisierte, dass der Oberschenkel hält, schienen alle zufrieden. Wie man sich täuschen kann.

Das lange Bein von Ay


Im Gegenzug gab es einen Elfmeter für die Gäste. Ridvan Dag ließ sich an der eigenen Eckfahne leichtfertig ausspielen, Bahtyar Ay machte Zentimeter hinter der Strafraumlinie sein Bein zu lang und die Bochumer gingen durch den fälligen Strafstoß mit 1:0 (30.) in Führung.

Die Heimischen suchten nach Antworten. Glöckner spielte auf Podwysocki, doch der verriss die Kopfballchance. Das sah auf der Gegenseite schon viel gefährlicher aus, als Werne zum ersten Mal das neue Alugestänge testete. Nochmals verzog der wieder glücklos agierende Glöckner, der solche Sachen vor einem Jahr in Obercastrop noch mit "links" über die Linie brachte.

Klassisch ausgekontert

Die Chance auf eine Wende war vorhanden, doch die "Werner Mauer" fiel nicht. Nach einer Ecke gab es das 0:2 (66.). Eine Art Vorentscheidung. Die Konter zum 0:3 (84.) und 0:4 (87.) zählten noch als Zugaben.



Quelle: Ruhr-Nachrichten
Bochumer Klubs
TuS Hordel will nach vier Wochen endlich siegen
Von Ralf Rudzynski am 2. Oktober 2009 16:39 Uhr
BOCHUM Ex-Tabellenführer Hordel droht vom Kurs abzukommen. Der WSV möchte erneut jubeln, und Eppendorf muss die Abwehr dicht bekommen.
 
Für den WSV Bochum geht es am Sonntag zu Spitzenreiter Habinghorst.
Foto: Sure
Herten-Langenbochum - TuS Hordel: Seit vier Wochen warten die Kicker aus der „Kappskolonie“ auf einen Dreier. Die beim 2:2 gegen Buer gezeigte Leistung lässt hoffen, dass der Knoten platzen könnte.

„Es ist Zeit, dass wir uns wieder für einen tollen Auftritt belohnen“, stärkt TuS-Coach Frank Wagener seinen Youngstern den Rücken. Er lässt die vergangenen Begegnungen noch einmal Revue passieren: „Es ist schon ein wenig Pech mit im Spiel gewesen. Vorne klatscht ein Ball im entscheidenden Moment an die Latte, hinten wird bereits die kleinste Unaufmerksamkeit bestraft.“

Herten hat bislang erst einen Zähler. Auch rein tabellarisch scheint Hordel also gute Chancen zu besitzen.

Stirnberg wieder dabei

Fabian Stirnberg steht den Grün-Weißen am Sonntag wieder zur Verfügung, Serdar Bastürk und Dennis Sickel sind möglicherweise ebenso wieder einsatzfähig. Dafür fällt Nils Mondroch definitiv aus. Der Kapitän hat sich eine schwere Grippe eingefangen.

Habinghorst - WSV Bochum: Zum Primus, der vor zwei Wochen die Hordeler mit 4:0 abgekanzelt hat, muss der WSV reisen. Trainer Thomas Gerner hat auf übertriebene Skepsis allerdings wenig Lust.

„Das ist ein einfaches Spiel, denn wir haben doch gar nichts zu verlieren“, bleibt er entspannt, stellt jedoch klar: „Für uns wäre ein Punktgewinn bereits eine positive Ausbeute.“

Grippe ist kein Alibi

Natürlich verkennt er die Schwere der Aufgabe trotzdem nicht. „Da kommt einiges auf uns zu. Doch wir haben zuletzt viel Selbstvertrauen getankt. Ich bin überzeugt davon, dass wir entsprechend selbstbewusst auftreten werden.“

Dass mehrere seiner Spieler ebenfalls von der Grippe heimgesucht worden sind, lässt er schon im Vorfeld als Alibi nicht gelten: „Für jeden, der nun in der Start-Elf stehen wird, kann es doch nur positiv sein, wenn er sich gegen den Tabellenführer zeigen kann.“

SSV Buer - SW Eppendorf: SWE-Trainer Thomas Baron ruft seinem Team vor der Partie beim Fünften noch einmal mit Nachruck in Erinnerung, dass „unser Hauptaugenmerk auf der Defensive liegen muss“.

Er vermisst in vielen Situationen die Kommunikation: „Eine kontrollierte Absicherung nach hinten ist das A und O. Wir wollen in Buer so lange wie möglich die Null halten. Beim Defensivverhalten müssen wir uns besser absprechen und uns auch insgesamt cleverer verhalten.“

Druck standhalten

Baron rechnet damit, dass „uns Buer von Beginn an unter Druck setzen wird. Diesem Druck müssen wir standhalten. Wir müssen endlich die vielen phlegmatischen Fehler abstellen, denn so viele Tore können wir gar nicht schießen.“

Martin Brzezinski setzt das "i-Tüpfelchen"

Bochumer Derby

Bittorf zieht Weitmar 45 den Zahn

Von Nils Rimkus am 27. September 2009 19:15 Uhr Ruhr-Nachrichten Bochum
BOCHUM Der WSV Bochum entschied das Derby gegen den SC Weitmar dank einer engagierten Vorstellung verdient mit 4:1 für sich.
WSV-Trainer Thomas Gerner.
Foto: Archiv

"Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und haben uns sofort Feldvorteile erspieelt", freute sich WSV-Trainer Thomas Gerner (Foto). Dabei hatte der Gast die erste gute Chance, aber Schefflers Kopfball knallt in der ersten Minute nur an den Pfosten. Der WSV schlug zurück: Nach langem Pass von Morales in den Sechzehner tanzt Bittorf zwei Gegner aus und schießt ein (13.). Danach hatte Rietz per Kopfball die Chance zu erhöhen (16.), köpft aber vorbei, und Berg für 45 die Chance, auszugleichen. Aber hier war Mühlenkamp auf dem Posten (21.). Eine kleine Vorentscheidung nahm dann Ingo Freitag vor, als er nach schöner Einzelleistung das 2:0 machte (32.).

Weitmars Trainer Stefan Schubert war genervt. "Wir waren nicht in der Lage, entschieden Mann gegen Mann zu gehen. Das hat zu zwei Gegentoren geführt." Die komplette Vorentscheidung fiel in der 50. Minute. Dorka passte sehr schön auf Müslüm Sisman, der überlegt in die freie Ecke schiebt. Dem 4:0 geht ein Konter voraus, den diesmal Müslüm Sisman einleitet und Brzesinski vollendet (67.).

Ehrentreffer von Mende

Den Ehrentreffer für die 45er besorgte dann Dennis Mende kurz vor Schluss, begünstigt durch einen mangelhafte Grundordnung der Werner. Naturgemäß befanden sich die Trainer nach der Partie in unterschiedlicher Stimmung.

Weitmars Trainer Stefan Schubert: "Aus dem Spiel heraus haben wir uns keine Chancen erarbeitet. Wir haben nicht energisch genug den Kampf angenommen. Wir hätten hier nicht verlieren müssen." Sein Gegenüber Thomas Gerner sagte: "Es war ein sehr gutes Landesligaspiel. Wir haben verdient gewonnen, weil wir zielsicherer waren."

WSV Bochum: Mühlenkamp, Schäfer, Rietz, Dorka (57. Ostrzolek), Morales (73. Koslowski), Breitag, Freitag, Ü. Sisman, M. Sisman (78. Wilde), Brzesinski, Bittorf.

SC Weitmar 45: Lerch, Hasecke, Moder, Schiemann, Lohmann, Mende, Scheffler (60. Viotto), Thiers, Ohadi, Dzolan (72. Michael), Berg.

Tore: 1:0 (13.) Bittorf, 2:0 (32.) Freitag, 3:0 (59.) M. Sisman, 4:0 (67.) Brzesinski, 4:1 (87.) Mende.





Fußball-Landesliga

Der WSV ist wieder da

Bochum, 27.09.2009, Bastian Angenendt
,
Gerner-Elf glänzt im Derby gegen Weitmar 45 und gewinnt mit 4:1.

Werner SV - SC Weitmar 45 4:1 (2:0)

WSV: Mühlenkamp; Rietz, Breitag, Ü. Sisman, Dorka (61. Ostrzolek), Freitag, M. Sisman (81. Wilde), Schäfer, Morales (76. Koslowski), Brzezinski, Bittorf

SCW: Lerch; Schiemann, Moder, Hasecke, Mende, Scheffler (64. Viotto), Lohmann, Ohadi, Dzolan (81. Michael), Thiers, Berg

Tore: 1:0 Daniel Bittorf (14.), 2:0 Ingo Freitag (33.), 3:0 Müslüm Sisman (50.), 4:0 Martin Brzezinski (70.), 4:1 Dennis Mende (87.)

Den zweiten Sieg in Serie feierte der WSV Bochum mit dem 4:1 (2:0)-Heimerfolg gegen den SC Weitmar 45.

„Wir waren sehr engagiert und effektiv im Abschluss. Das entspannt unsere Lage ungemein”, freute sich SWV-Coach Thomas Gerner nach der Partie. Weitmar-Trainer Stefan Schubert haderte indes: „Das war sehr enttäuschend. Vor allem in der Rückwärtsbewegung hat nichts gestimmt.”

Lediglich eine gute Viertelstunde inmitten der ersten Halbzeit hatte der SCW überzeugen können, ansonsten diktierte Werne das Geschehen und war vor dem Tor eiskalt. So besorgten Daniel Bittorf (14.) und Ingo Freitag (33.), der agile Müslüm Sisman (50.) und Martin Brzezinski (70.) die Siegtreffer, das 1:4 nach abgefälschtem Schuss von Dennis Mende (86.) verkam daher zur Randnotiz.




WSV nach 1-4 in Phönix in der 3. Pokalrunde

Phönix - WSV 1-4, (1-0)

Aufstellung: Knop, Rietz, Schäfer, Costa (45.Morales), Koslowski, Dorka, Schurai (45. Bittorf), Ü.Sismann, Kleinschwätzer (70.M. Sismann), Brezinski, Wilde. 

Auf dem harten Aschenplatz der Phönixer, hatten die "jungen Wilden" Anlaufschwierigkeiten.
Phönix mit viel Druck schien mächtig was vor zu haben und ging nach einem Weitschuss von Alessandro Martelli mit 1-0 in Führung. So gingen die Hausherren mit dem knappen Vorsprung in die Kabine.

In der 2. Hälfte traf Thomas Gerner wohl die richtigen Worte. Dadurch und durch die Hereinnahme von Bittorf und Morales kam nun auch der WSV zu guten Chancen. So war es Morales kurz nach Wiederanpfiff, der mit einem 30Meter-Ball (Scharfe Flanke, Torwart rutscht aus, Tor) das 1-0 feiern durfte ( "Wertsachenbeutel" *grins*). Das 2-0 erzielte Bittorf per Direktabnahme nach einer Ü. Sismann-Flanke. Das 3-0 erzielte Tobi Wilde per Kopf, nach dem Bittorf eine Sismann-Ecke verlängerte. Den Schlusspunkt in einem Spiel, in dem nur das Weiterkommen zählte, setzte Martin Brezinski, nach dem Bittorf (Alias ohne Chance mach ich ein Tor und leg auch noch Einige vor hehe*) diesen schön freispielte.

Jetzt hoffen wir auf ein schönes Los. SG Wattenscheid wäre nicht schlecht... Danke Glücksfee..


Drei Landesligisten legen los

Bochum, 23.09.2009, Bastian Angenendt
 
Fußball-Hochkonjunktur zum Abschluss der zweiten Runde des Kreispokals um den Moritz-Fiege-Cup: Gleich acht Partien stehen am heutigen Donnerstag auf dem Programm.

Dabei besonders interessant: Die drei Landesligisten WSV Bochum, VfB Günnigfeld und DJK TuS Hordel geben nach Freilosen in Runde eins ihren Einstand in der diesjährigen Pokalrunde.

Der WSV ist dabei zu Gast beim SV Phönix Bochum (19 Uhr, Gemeindestraße). Ein ernsthafte Prüfung sollte die Werner dabei allerdings nicht erwarten: Zum einen hat Mannschaft von Trainer Thomas Gerner mit dem jüngsten 1:0-Erfolg beim TuS Stockum wieder Selbstvertrauen tanken können, zum anderen läuft es bei Phönix momentan alles andere als rund, der SV steht mit nur einem Punkt aus sieben Spielen am Tabellenende der Bezirksliga da.

Ebenso unumstritten in der Favoritenrolle befindet sich der VfB Günnigfeld bei seinem Auftritt beim SC Post Altenbochum, dem Tabellenvierten der Kreisliga A (19 Uhr, Am Pappelbusch). Zuletzt gewann der VfB mit Coach Marco Antwerpen in der Liga viermal in Serie – nicht unwahrscheinlich also, dass der SC seine erste Saisonniederlage kassiert.

Ein wenig mehr gefordert werden dürfte indes die DJK TuS Hordel bei der SpVgg. Gerthe (19 Uhr, Heinrichstraße) - und das nicht nur, weil es für die Hordeler „jungen Wilden” zuletzt bei nur einem Punkt aus den letzten zwei Liga-Partien nicht ganz rund lief: Die Gerther holten bislang fünf Siege aus und ein Remis sechs A-Liga-Partien und sind derzeit richtig gut drauf. ba

Die weiteren Partien:

TuS Kaltehardt - DJK Arminia Bochum

(19 Uhr, Urbanusstraße)

RW Markania Bochum - Polizei SV Bochum

(19 Uhr, Wirmerstraße)

BW Weitmar 09 - TuS Hattingen

(19.30 Uhr, Erbstollen)

SV Ay Yildiz Bochum - TuS Heven

(19.30 Uhr, An der Landwehr)

Germania Bo.-West - SV Teutonia Riemke

(19.30 Uhr, Pestalozzistraße)




Ruhr-Nachrichten Witten
TuS Stockum
Stockum beim enttäuschenden 0:1 ideenlos
Von Alexander Füten am 20. September 2009 18:02 Uhr
WITTEN Der TuS Stockum hat sich bei der 0:1-Niederlage gegen WSV Bochum völlig ideen- und mutlos präsentiert. Dem Team von Spielertrainer Trainer Thomas Drathen zeigte keine spielerische Linie und kam lediglich zu zwei guten Torchancen. Auch der Gegner hatte nicht seinen besten Tag erwischt, machte allerdings das entscheidende Tor.
Stockums Jan Kastell (l.) hat sich mit Trainer Thomas Drathen überworfen und spielt von nun an nur noch in der zweiten Mannschaft.
Foto: Archiv
Es läuft die Nachspielzeit, Stockum liegt 0:1 hinten. Attila Kartal läuft zum Freistoß an – vielleicht ist das Stockums letzte Chance im Spiel gegen den WSV Bochum. Der Ball fliegt in den Strafraum – und landet direkt in den Armen des WSV-Keepers.

Nur zwei Torchancen

Eine Szene, die am Sonntag stellvertretend für das gesamte Spiel des TuS Stockum stand: Ideen- und mutlos, in der Offensive ohne Durchschlagskraft und das nötige Überraschungsmoment. Denn in den 90 Minuten zuvor brachte es die Elf von Spielertrainer Thomas Drathen lediglich auf zwei gute Torchancen. Zum einen vergab Martin Szukalski nach schönem Pass von Tim Bäcker völlig freistehend (21.), zum anderen schloss der zur Halbzeit für Szukalski eingewechselte Nicky Schmitz aus spitzem Winkel ohne den nötigen Druck ab (51.).

Dafür klingelte es schon in der ersten Halbzeit auf der Gegenseite – unter gütiger Mithilfe von Stockums Keeper Björn Olbers. Der WSV schlug eine harmlose Flanke aus dem Halbfeld, Olbers rief laut „Torwart“, um dann doch WSV-Angreifer Daniel Bittorf den Vortritt zu lassen (34.).

Streit zwischen Kastell und Drathen

Nach einer guten Stunde hätte die Elf des ehemaligen FSV-Trainers Thomas Gerner auf 2:0 erhöhen müssen, Jose Morales Sotoca tanzte Hakan Kartal und Thomas Drathen aus, Björn Olbers rettete in höchster Not.

Der Rest ähnelte eher einem schlechten Bezirks- denn Landesligaspiel. Viele Fehlpässe auf beiden Seiten, unnötige Fouls und Stockfehler. Auch dem WSV fehlte es in der Vorwärtsbewegung an Schwung. Lediglich Bochums Nummer 7, Müslüm Sisman, sorgte für viel Unruhe in der TuS-Abwehr.

Am Rande notiert: Stockums Jan Kastell wird nicht mehr für die erste Mannschaft auflaufen. Er überwarf sich mit Trainer Thomas Drathen und spielt künftig in der Zweiten.


TEAM UND TOR

TuS Stockum - WSV Bochum 0:1
TuS:
Olbers - H. Kartal, Salkanovic, Bremen, T. Drathen - Gehrmann, K. Drathen, Bäcker, Szukalski - A. Kartal, Hanke
Tor: 0:1 Daniel Bittorf (34.).



Fußball - Testspiel vom Sonntag, 13.September 2009
Von Michael Schurai

Werner SV - Rot Weiß Essen U19 1:1 (0:1)

WSV: Mühlenkamp, Schäfer, Breitag, Schurai (46.Rietz), Ostrzolek, Freitag, Weidner (46.Koslowski), Ü.Sisman (46.Weyers), Morales (46.Brzezinski), Kleinschwärzer (46.M.Sisman), Wilde (46.Bittorf)

Der WSV Bochum spielte heute gegen die A-Jugend des Rot-Weiß-Essen um sich fit zu halten und um die Spieler zu testen, die wenig Spielpraxis in der abgelaufenden Saison bekommen haben.
In der ersten Halbzeit hatten die Essener zahlreiche gute Chancen, um die Tore zu schießen. Ein ums andere Mal musste Torwart Manuel Mühlenkamp eingreifen. Das Tor für die Rot-Weißen resultierte aus einer Ecke, wo der Ball auf das kurze Eck geschlagen wurde und der Angreifer weiterverlängern musste auf das lange Eck. Aber auch der Werner SV hatte gute Möglichkeiten die Tore zu machen wie zum Einen José Morales per Kopf und Ümran Sisman der sich auf der rechten Seite durchgetankt hatte.

In der zweiten Halbzeit wurde viel umgestellt, sodass fast die erste Elf auf dem Platz stand. Der Gegner hatte weniger Gelegenheiten, da die Dreierkette immer besser harmonierte. Die Essener haben nicht mehr all zu viel für die Offensive getan und so erzielte Müslüm Sisman kurz nach Wiederanpfiff der 2.Halbzeit den Ausgleich, was auch der Endstand war.



---  Information  ---

Der WSV Bochum lädt Sie herzlich ein zum nächsten Freundschaftspiel gegen die A-Jugend des Rot-Weiß-Essen. Rot-Weiß-Essen spielt momentan in der Niederrheinliga und hat 2 Spieltage absolviert. Der Gegner ist momentan auf Platz 6 mit einem Sieg und einer Niederlage. Gespielt wird um 11 Uhr auf der Heinrich-Gustav-Straße.
 


Fußball - Testspiel vom Dienstag, 08.September 2009(bearbeitet)

WSV holt sich Selbstvertrauen

Bochum, 09.09.2009, Bastian Angenendt
Gerner-Elf feiert 2:1-Erfolg über TuS Heven.

Werner SV - TuS Heven 2:1 (0:1)

WSV: Knop (46. Mühlenkamp), Ostrzolek, Da Costa Guedes, Ü. Sisman (46. Schäfer), M. Sisman (65. Freitag), Wilde (65. Gerner), Morales (70. Koslowski), Weyers, Kleinschwärzer (46. Brzezinski)

Tore: 0:1 (30.), 1:1 Daniel Bittorf (50.), 2:1 Martin Brzezinski (73.)

 

Hatte nach dem 2:1-Sieg über Heven allen Grund zur Freude: WSV-Trainer Thomas Gerner. (WAZ)
Hatte nach dem 2:1-Sieg über Heven allen Grund zur Freude: WSV-Trainer Thomas Gerner.
„Endlich wieder ein Erfolgserlebnis”, bejubelte Thomas Gerner, Coach des Landesligisten Werner SV, den Testspielerfolg gegen den ambitionierten Bezirksligisten TuS Heven. „Vor allem kämpferisch haben wir mal wieder überzeugt und das zwei Halbzeiten lang”, lobte er weiter. Zwar waren die Wittener um Ex-Kornharpen-Trainer Hansi Bruch in der ersten Hälfte in Führung gegangen (30.), im zweiten Durchgang gelang jedoch Daniel Bittorf (50.) und Martin Brzezinski (73.) die Wende. „Heven war ein starker Gegner. Das sollte uns Selbstvertrauen gegeben haben”, resümierte Gerner.
 


Zuletzt aktualisiert : 14. September 2009, 19:32 Uhr
 

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